Experten Tipp

Künstliche Intelligenz: Wie Daten nutzbar gemacht werden

Artificial Intelligence

„Made in Germany“ steht für Qualität und Zuverlässigkeit – das soll in Zukunft auch für Künstliche Intelligenz gelten. „Artificial Intelligence (AI) made in Germany“ soll zum weltweit anerkannten Gütesiegel und Deutschland zum weltweit führenden Standort für KI werden, wie es im Eckpunktepapier der Bundesregierung zur Strategie Künstliche Intelligenz heißt.

Ein hoch gestecktes Ziel, wenn man sich anschaut, wie die Bundesrepublik im Bereich Digitalisierung immer noch anderen Ländern hinterherhinkt. Um diese Führungsposition zu erreichen, sollen sogenannte Kompetenzzentren eingerichtet werden. Zudem soll die Forschung im Bereich KI stärker gefördert werden. Dabei soll Deutschland stark mit europäischen Partnern zusammenarbeiten.

Wirtschaftsfaktor Daten

Worum es bei KI vor allem geht, ist die Nutzbarkeit von Daten. Tagtäglich werden Unmengen von Daten im Netz gesammelt, die vielfältigste Informationen liefern. Diese Daten sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Wer Zugang zu den Daten hat, verfügt über einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Auch Bundesforschungsministerin Anja Karliczek ist überzeugt:

„Richtig gestaltet ist KI ein wichtiger Schlüssel für Wachstum und Wohlstand.“

Doch der Zugriff auf diese Daten ist durch zahlreiche Faktoren – nicht nur die vieldiskutierte DSGVO – beschränkt. Mit einer “Open Data Strategie” soll der Zugang nun aber vereinfacht werden – auch über Deutschlands Grenzen hinaus in Form eines Europäischen Datenraumes – immer aber im Einklang mit dem Schutz der Persönlichkeitsrechte. So könnte es Unternehmen etwa ermöglicht werden, sogenannte “Datenpartnerschaften” einzugehen und Daten zu teilen.

Artificial Intelligence

KI als Nutzen für den Menschen

So mancher Bürger schreckt beim Stichwort „Künstliche Intelligenz“ auf. Die Angst vor Maschinen und Robotern, die irgendwann die Herrschaft über die Menschen übernehmen, spukt immer noch in manchen Köpfen herum. Wohl auch deshalb betont die Bundesregierung in ihrem Eckpunktepapier, dass es in ihrer Strategie um „verantwortungsvolle und gemeinwohlorientierte Nutzung von KI in Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Wirtschaft, Staat und der Zivilgesellschaft“ geht. Die Datenbestände sollen „zum Wohle von Gesellschaft, Umwelt, Wirtschaft und Staat“ eingesetzt werden. Im Vordergrund steht dabei nicht nur der Schutz der Persönlichkeitsrechte der Menschen, sondern auch die IT-Sicherheit, damit Daten eben nicht in falsche Hände geraten und missbraucht werden können.

advanced store erhält bereits EU-Fördermittel

Auch advanced store nutzt Daten von Online-Usern und ist Vorreiter bei der Automatisierung im Performance Marketing. Über E-Commerce basierter Intent- und Interest-Kategorien optimieren wir programmatische Display-Werbung. Dafür arbeitet die advanced audience GmbH, eine Tochtergesellschaft von advanced store, an der Entwicklung eines Tools, das zukünftiges Nutzerverhalten auf Basis bisher getätigter Aktionen vorhersagen kann und Webseiten automatisch multiplen Kategorien zuweist. Grundlage beider Komponenten sind diverse Machine- und Deep-Learning-Algorithmen. Für deren Entwicklung erhält advanced store im Rahmen des Programms zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien (Pro FIT) der Investitionsbank Berlin öffentliche Mittel, bei denen es sich größtenteils um Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) handelt.

Weitere Informationen zur EFRE-Förderung für advanced store